Franzi unterwegs am schönsten Ende der Welt

 
18Mai
2015

Home sweet home 18.05.2015

Solch eine lange Reise muss erst mal verarbeitet werden, sowie die Tatsache das die Reise hiermit ihr Ende gefunden hat. Ich habe dieses Jahr in vollen Zügen genossen und nehme unheimlich viel für mich nach Hause mit. Was für ein schöner Empfang am Flughafen auf mich gewartet hat, sodass die Strapazen der letzten Tage schnell vergessen waren. Meine Familie hat mich wärmstens empfangen und sich wunderbar um mich gekümmert (DANKESCHÖN AN ALLE!!!!!!), sowie Freunde, welch Freude! Körperlich war ich anwesend, doch mental völlig durcheinander. Es braucht halt alles seine Zeit um sich wieder in der Heimat einzuleben. Da ich natürlich den Linksverkehr gewohnt war, war ich schon leicht verwirrt was den Straßenverkehr anfangs anging, so ging ich davon aus das wir falsch herum in den Kreisverkehr fuhren, oh man, zum Glück musste ich nicht fahren ;-) Mit der Zeit hat sich das auch wieder gelegt und ich kann wieder normal im Rechtsverkehr fahren. Geträumt habe ich auch in Englisch und ich hoffe ich verlerne nicht zu viel, bzw. vergesse es.

Angekommen! Und nun steht ein weiterer Lebensabschnitt vor mir! Danke für eure Teilhabe und euer Interesse an meiner aufregenden Zeit! Tausend Dank! Ich kann es nur jedem empfehlen der die Möglichkeit hat sich auf die Socken zu machen um die Welt zu erkunden – denn sie ist wunderschön, auch alleine! Worauf wartest du?

Was ich auf jeden Fall erfahren habe ist, das materielle Dinge sind was sie sind – materiell! Somit ersetzbar und für ein glückliches Leben nicht unbedingt von wirklichem notwendigem Stellenwert. Letztendlich geht es darum das wir MENSCHEN zusammenhalten, uns respektieren, tolerieren, austauschen, Freundschaften knüpfen, uns unterstützen und gegenseitig helfen, uns freuen über das was Freunde und Familienmitglieder und ander Leute erreichen, keinen Neid haben auf die Dinge die wir nicht haben und das Abenteuer Leben annehmen und gestalten, wie wir es für schön und richtig empfinden. Klar gibt es leider immer Ausnahmen und Idioten, doch die gibt es überall auf der Welt, auch in Deutschland!

Ich fand heraus dass es nicht viel braucht zum Leben, nicht viele Klamotten, nicht viel Luxus, nur mich und die weite Welt, mit all den tollen Menschen von überall her. Die dem gleichen Ziel folgen wie ich es tat, sich die Welt, ihre unterschiedlichen Kulturen, Traditionen, Naturwunder und –güter anzusehen Erfahrungsberichte auszutauschen, Tipps von einheimischen einzuholen und zu respektieren wie jeder in seinem Land lebt. Auch da lernt man nie aus.

Wie verdammt froh wir hier sein können wie gut es uns hier in Deutschland geht! Wir haben ALLES was es zum Leben braucht und das im ÜBERFLUSS. (Sicher gibt es da auch Ausnahmen, wie überall) Viele merken nicht einmal wie ihnen die Sonne aus dem Hintern scheint, schlicht und einfach weil es ihnen zu gut geht. Sie sich langweilen, weil sie keine Interessen und Hobbies haben, neidisch sind auf das was andere aus ihrem wunderbarem Geschenk des Lebens machen- denn das Beste, vor allem weil sie ihr Leben leben und nicht leben lassen. Schließlich leben wir nur einmal!

Doch letztendlich muss jeder für sich rausfinden was er in seinem Leben erreichen möchte, wofür er sich interessiert und arrangieren möchte, welchen Fußabdruck er hinterlassen möchte und was er später seinen Kindern und Enkelkindern stolz berichten möchte, was er geleistet, erreicht und tolles erlebt hat. Ich wünsche jedem dass er ein glückliches und zufriedenes Leben lebt, das Beste daraus macht und nie vergisst wie gut es uns hier geht! Wir haben ein hervorragendes Krankensystem, wir haben ein gutes Sozialsystem, wir haben fließend Wasser!, Essen im Überfluss!, ein Dach über dem Kopf und ein sehr, sehr angenehmen Lebensstandard. Wir müssen weder hungern, noch ohne fließend Wasser leben, noch mit schlimmen tödlichen Krankheiten kämpfen und das täglich!

Wir sollten das extrem schätzen was wir haben! Das wir gesund sind und ein Leben voller Möglichkeiten sich uns bietet, wenn wir nur die Chance ergreifen, es anpacken, denn das macht keiner für uns! Das muss jeder für sich alleine bewerkstelligen und herausfinden ;-)

In diesem Sinne- welcome back home sweet home :-)

15Mai
2015

Kuala Lumpur- Malaysia 12.05. -17.05.15

Nach erfolgreicher Busfahrt zum Flughafen, mit erschreckendem Übergewicht meines Handgepäcks beim Einchecken, hektische Überlegungen was ich am schnellsten umpacken kann, so dass es dann auch passt! Brainstorming 7 Uhr morgens, da war ich hellwach! Hab dann eine Möglichkeit gefunden und einige Papiere außen um den großen Rucksack herum befestigt. Da kommt man ganz schön ins Schwitzen! Später habe ich dann ohne Probleme bei einer Dame eingecheckt! Puh, Schwein gehabt!

Auf geht es in das ca. mit 9 Flugstunden entfernte Kuala Lumpur. Dort habe ich ein Zimmer in einem Gästehaus gebucht, etwas abseits vom Zentrum in Seputeh. Alex mein Host, war sehr liebenswürdig und betreibt sein Gästehaus schon viele Jahre. Als er mein ganzes Gepäck sah, hat er mich spontan in dem Doppelzimmerschlafen lassen für das gleiche Geld was ich für ein kleines Einzelzimmer bezahlt hätte. Das nenn ich Gastfreundschaft!! Danke Alex!

Es war sehr, sehr heiß und schwül in KL und ich musste mich erst mal langsam an die Klimaumstellung gewöhnen. Dort habe ich die Stadt mit dem Bus erkundet, war im Vogelpark, dem größten der Welt, in einem Orchideengarten, auf dem Manara Tower und bei den Batu Caves und sonst entweder durch die Stadt gebummelt oder zu Hause geblieben.

Welch ein Unterschied zu Neuseeland und Australien. Das hauptsächlich muslimisch geprägte Land, mit Hindus und anderen Glaubensrichtungen ist so bunt gemixt, das es mein Interesse geweckt hat mehr darüber zu erfahren. In den Zügen gibt es ein Zugabteil nur für Frauen, dort ist es nicht gestattet sich als Pärchen in der Öffentlichkeit zum Beispiel zu küssen. Die Stadt wimmelt nur so von vielen Leuten und letztendlich war ich schon so platt von der ganzen Reiserei, dass ich überhaupt nicht mehr aufnahmefähig war. Ich wusste in ein paar Tagen geht es zurück nach Hause, wo Familie und Freunde schon sehnsüchtig warten. Ich war natürlich sehr aufgeregt und nervös, sowie hibbelig und kribbelig 

10Mai
2015

Deniliquin nach Adelaide 08.05.15-12.05.15

Die 9-stündige Busfahrt verlief ganz gut und verging recht zügig. Unterwegs hat sich das Landschaftsbild erst vor Adelaide wieder in eine etwas hügelige Landschaft verwandelt, dazwischen war es zumeist Flachland. Wir haben die Staatsgrenze von New South Wales nach Südaustralien nach mehrstündiger Fahrt überquert, mit einer Lebensmittelkontrolle, wo sie jedes mitgebrachte Obst und Gemüse konfestiert haben! Apfel, Banane und Salat ade! Nun gut, zum Glück hab ich nicht noch vor meiner Arbeise groß eingekauft ;-)

Angekommen in Adelaide bin ich direkt zum Hostel gelaufen, welches recht Zentral liegt. Mit der Zeit geht es längere Strecken ohne Probleme zu laufen, doch es dürfen nicht zu viele Meter sein ;-) Es ist ein etwas in die Jahre gekommenes Gebäude, welches aber gut sauber gehalten wird. Eine Renovierung wäre dennoch Zeitgemäß. An der Rezeption wurde ich herzlich von Mareike emfpangen. Sie arbeitet hier und kennt Leena, die ich schon aus Paihia aus Neuseeland kenne. In meinem 4-Bettzimmer war ein Australier der nur hier war um einen Kampf von einer Bekannten zu sehen, irgendeine Mischung aus Karate, Kongfu, Kickboxen ... alles zusammen AFL oder so sagte er heiße das. Keine Ahnung was die da veranstalten. Und zwei englische Studenten die ein Jahr in Melbourne ein Austausschjahr machen. Den Grund für ihren Besuch habe ich nicht hinterfragt.

Viel passiert ist hier nicht mehr, ich habe geshoppt wie kaputt und bin durch die Parks geschlendert. Mein Rucksack platzt bald aus allen Nähten! Naja, da es regnet und drin einfach gemütlicher ist habe ich meinen Rucksack gepackt, ein paar E-mails beantwortet und noch einige Informationen zu Kuala Lumpur gesammelt. Jetzt am Abend treffe ich mich noch mit Leena in dem Restaurant in dem sie arbeitet. Dort machen wir uns noch einen schönen Abend, bevor es morgen früh zeitig für mich aus den Federn geht und mich auf den Weg zum Flughafen zu machen. Die letzten Tage laufen :-)

04Mai
2015

Canberra - Melbourne - Deniliquin 20.04.15 - 09.05.15

Die Fahrt nach Canberra hat "nur" 4 Stunden gedauert bei schönstem Sonnenschein. Abfahrt aus Sydney war Montagmorgen um 9.30 Uhr. Das Landschaftsbild hat sich ständig geändert, was der Fahrer mit interessanten geschichtlichen Hintergründen zu den jeweiligen Gebieten die wir durchkreuzt haben, sehr anschaulich berichtet hat. Canberra liegt im Landesinneren umgeben von den Black Mountains sowie einem schönen See ziemlich in der Mitte der Stadt. Der Busbahnhof war im Zentrum und zu meinem YHA Hostel waren es 560m! So, normalerweise machen mir zig km zu laufen am Tag überhaupt nichts aus, ABER mit gefühlten 40-50kg plus meinem Körpergewicht, kamen mir die paar Meter schier unendlich vor. Auf dreiviertel der Strecke trat ein Geschäftsmann aus einem Bürokomplex heraus, auf den Fußweg direkt neben mir, der in die gleiche Richtung in die ich auch unterwegs war ging. Er schaute leicht belustigt rüber, da meinte ich nur das er so aussieht als wolle er mir gern helfen und ein Gepäckstück abnehmen, was er dann auch gemacht hat und er staunte nicht schlecht über das Gewicht meines "kleinen" Rucksacks, der bestimmt 5-8kg gewogen hat der gar mehr ;-). Da fragte er was da denn alles drin sei. Ich sagte nur Papierkram, Computer, Trinken usw. Haben uns noch kurz über das Reisen unterhalten und schon waren wir im Hostel. Ich hab mich freundlich bedankt und habe eingecheckt in meinem 4-er Zimmer. Das schöne daran ist, ich muss in zwei Tagen den gleichen Weg zurück laufen ... pure Freude! Ein breit gemischtes Publikum war in dem Raum vertreten, eine Frau aus Australien, eine Studentin aus Korea und eine Hotelangestellte von Salomon Island (sie hat mich an meine Zeit in Samoa mit Tanja erinnert :-)) gelegen im Pazifischen Ozean und eine deutsche Reisende. Zwei Nächte blieb ich in Canberra, es hätten aber noch locker 1-2 Tage länger sein können. Am selben Tag meiner Ankunft habe ich noch etwas die nähere Gegend erkundschaftet und mir eine Orientierung verschafft, was ja manchmal ganz witzig ist wenn man wo ankommt und überhaupt keinen schimmer hat in welche Richtung es weiter geht. Oder man durch zahllose Straßen schlendert ohne zu realisieren wo man da hinläuft ;-) natürlich ohne Gepack. Oder man aus dem Bus geworfen wird weil es die letzte Station ist und man nach ein paar Metern feststellt, irgendwie kommt es mir bekannt vor- ah ich war ja gestern erst hier nur von einer anderen Seite aus ;-) (War der Fall in Sydney) Am Tag dararauf habe ich mir das Parlament in Canberra angesehen und noch eine Führung durch das Gebäude unternommen. War sehr lustig und interessant. Ich habe mich gegen Verkehrsmittel entschieden und bin zu Fuß losmarschiert. Durch kleine Parks und Nebenstraßen habe ich ein weilchen am See verweilt und Postkarten geschrieben. Gewässer ziehen mich immer magisch an und beruhigen mich. Über die Brücke ging es zum Parlament, welches vom Dach eine tolle Umsicht verschafft. Noch vorbei am alten Parlamentsgebäude, welches schon ein ganzes Stück anders gestaltet war, ganz im alten englischen Stil. Wobei das neue Parlament vor Prunk und Protz nur so glänzt. Marmor, Granit und andere Materialien aus aller Herren Ländern wurden da verarbeitet zu horenden Summen. Pomfortsionös :-) Im Rosengarten habe ich noch kurz vorbeigeschaut beim alten Parlamentsgebäude, um ein wenig zu essen und die letzten Sonnenstrahlen vom Tag zu erhaschen. Mein Weg zurück zum Hostel ging um die Seite des Sees entlang, welche ich morgens schon angebrochen hatte, somit habe ich eine Hälfte des Sees umrundet. Insgesamt hat der See einen Umfang von 28km. Ich habe gerade den Sonnenuntergang abgepasst, was wunderschön zu beobachten war und die Farben über dem See waren wunderschön. Mein Fussweg entlang am Fluss zurück zum Hostel verlief ohne Probleme, trotz Dunkelheit.

Dass war er auch schon, mein kurzer Aufenthalt in Australiens Hauptstadt. Mein Bus nach Melbourne ging 9 Uhr morgens auch für 4 Stunden Fahrzeit. In Melbourne habe ich etwas Ausserhalb des Zetrums meine Unterkunft gebucht, was eine gute Wahl war. Nur der Weg mit der Straßenbahn war etwas mühselig. Denn wer die alten Straßenbahnen von Dresden kennt (Linie 8 Hellerau zum Beispiel, weiß dass diese Straßenbahnen zwei recht hohe Stufen haben, mit Gepäck etwas schwierig, da man sehr leicht andere Passagiere einfach umschubst oder anrempelt wenn man sich leicht bewegt, da man ja Überbreite hat ;-) ) Aber es lief alles gut und ich konnte in meinem nächsten 4-Bettzimmer einchecken. Es war alles ordentlich und sauber und somit sehr zufriedenstellend. Es gab eine super Dachterasse mit einem sehr tollen Ausblick auf Melbournes Skyline. Im Zimmer waren zwei junge Mädels. Eine aus Adelaide sie studiert gerade, sie lag unter mir im selben Doppelstockbett, sowie eine Französin die in Australien work and travel macht. Ja und das Aussi Mädel war etwas beleibter, was an und für sich nicht schlimm ist, doch es war total faszienierend wie sehr solche Betten wackeln können als gäbe es ein mittelschweres Erdbeben! Sie hat alles etwas unsanft hin und herbefördert was man oben auf dem Horst zu spüren bekommen hat ;-). Aber am krassesten fand ich, dass das Bett sogar so sehr gewackelt hat wenn sie auf die Tastatur ihres PC eingehämmert hat! Das der Computer noch lebt grenzt an ein Wunder ;-) Wahnsinn!

In Melbourne habe ich mich den ersten Tag informiert über Tagestouren und bin erst mal durch den botanischen Garten geschländert und im Anschluß raus nach Sankt Kilda gefahren, welcher mir emphohlen wurde. Dort bin ich am Strand entlang gelaufen und hinaus auf die Seebrücke zum ältesten Gebäude welches ein Restaurant ist, sowie ein Anlegeplatz für die einheimischen Fischerboote nebenan bietet. Eine Steinmauer hinter dem Restaurant bietet ein zu Hause für die kleinen Pinguine, Robben, schwarzen Schwäne, einem Rattengetier und anderen Lebewesen. Von der Brücke aus hat man einen sagenhaften Ausblick auf die Skyline von Melbourne. Als die Sonne sich langsam auf den Weg zu Bett begab, habe ich die nächste Bahn zurück in die Stadt erhascht um für den nächsten Tag meinen Trip zur Great Ocean Road zu buchen.

"Leider" waren die großen teuren Touren schon ausgebucht, da ich 20 Minuten vor Ladenschluss aufgekreuzt bin, was die nette Dame der Touristeninformation veranlasst hat bei einem kleineren Touranbieter nachzufragen ob dort noch Plätze vorhanden waren...komischwerweise war die Tour in einer kleinen Gruppe, gerade mal 8 Leute und um die 20 Dollar günstiger! Davon hat sie am Vormittag als ich da war garnichts erwähnt....Der finanzielle Part sowie die Tatsache das es eine kleine Gruppe ist, haben mir eh mehr zugesagt. Der Pick-up (die Abholung) war 6.50 Uhr am drauffolgenden Morgen, was der 1. Mai war, wo Chris der Tour Guide mich als erstes eingesammelt hat. Nach der Buchung in der Touristeninformation habe ich mich durch den CBD (C- City B-Business, D-District sprich Stadtzentrum) Melbournes geschlagen. Dabei die Collins Street entdeckt und ganz erstaunt war ich, als sich ein rotes Reklameschild in mein Blickfeld bekam auf dem in weiß stand: VAPIANO! Ich dachte erst das muss eine optische Täuschung sein, aber es war keine! Gut ich musste erst noch zum Hauptbahnhof um mein Busticket für Montag zu besorgen, wo ich noch in Neuseeland von einem älteren Ehepaar eingeladen wurde mal vorbeizuschauen wenn ich in der Nähe bin. Melbourne ist mit 4 Stunden Entfernung ja in der Nähe, denn was sind schon 4 Stunden Fahrzeit in dem riesigen Australien? Nichts! Denn die Strecke fährt man auch schon mal für einen Kaffeplausch! Die Relationen sind hier etwas andere und da wird halt mal ein Tagestrip nach Melbourne gemacht... Kann man sich bei uns kaum vorstellen, mal paar Stunden zum Bummeln nach Nürnberg, München oder Freiburg oder sonst wohin zu fahren.

Nach dem Ticketkauf bin ich schnurstracks zurück ins Vapiano und habe mir Pasta mit brasilianischem Pesto einverleibt! Richtig schön, fast wie zu Hause, alles im gleichen Stil wie ich es aus Dresden kenne. Ein kleines Stückchen Heimat am anderen Ende der Welt :-) Das war ein perfekter Abschlüß des ersten vollen Tages in Melbourne und die Great Ocean Road Tour steht auch schon vor der Tür. Der erste Halt war an einer Nebenstraße, mit Blick auf freilebende Kangaroos. Sehr cool sie in ihrem natürlichen Umfeld zu sehen. Weiter ging es zu einem für Surfer beliebten Strandabschnitt, der eine tolle Aussicht zu bieten hatte. Wir hatten wunderbares Wetter und es war sehr angenehm von den Temperaturen her. Dann haben wir bei einem Leuchtturm gestoppt um uns dort etwas die Beine zu vertreten und die endlose Sicht auf das umliegende Meer zu genießen. Im niedlichen kleinen Souvenier Shop nebenan, welches auch ein Cafe war, habe ich mir noch ein Cappuccino für den Weg geholt und weiter ging es zu einem Platz wo Koalas, Papageien und andere heimische Arten leben. Ein Tourguide von einer anderen Gruppe hatte ein paar Körner, womit man die Papageien zu sich auf die eigenen Hände fliegen lassen konnte, Arme oder auf den Kopf, wie sie eben gerade lustig waren wo sie landen wollten. Voll toll die schicken Tierchen zu füttern. Das war ein Erlebnis, denn ich ich hab es eigentlich nicht so mit Vögeln. Der Tourguide Christopher war sehr witzig drauf und hat uns prima unterhalten. Zumal unsere Gruppe nur aus 8 Personen bestand war das recht entspannt. Mittagspause haben wir in einem Regenwald gemacht, nach dem wir einen 20 minütigen Rundweg gelaufen sind. Dann ging es zu den 12 Aposteln, wo nur noch 9 übrig sind, was aber eine mega schöne Aussicht bot. Der letzte Stop war an der sogenannten London Bridge und zurück ging es nach Melbourne.

Den nächsten Tag habe ich mir Phillip Island während einer Tagestour angesehen. Die Insel liegt südlich von Melbourne und wird immer mehr zum Naturschutzgebiet renaturiert. Am Ende des Tages fand die "Pinguin Parade" statt, dabei beobachtet man die kleinsten Pinguine der Welt, wie sie nach Sonnenuntergang von der Jagd zurückkehren, an Land schwimmen, sich zu kleinen Gruppen versammeln und dann über den Strand rennen um dann nach Hause zu ihren wartenden Partnern zu watscheln. Total niedlich die kleinen Wänster! Die hätten locker in die Handtasche gepasst ;-) Aber ich bin ja nicht so, hab sie natürlich bei ihren Liebsten gelassen, wäre ja gemein wenn die sich dann nie wieder sehen würden! Und beide mitzunehmen wäre vermutlich zu auffällig?! Naja, was solls. Ich fand es schön sie zu beobachten, vorallem wie sich sich freuen ihren Partner wieder zusehen. Pinguine sind sich ein Leben lang treu, so wie Störche auch und andere Tiere die mir grad nicht einfallen ;-)

Melbourne ist eine nette Stadt und ich hätte mich auch hier noch länger aufhalten können. Doch mein Zeitplan ist knapp und somit muss ich mich sputen. Den Sonntag habe ich nicht viel gemacht, bin über den Queen Victoria Market geschlendert und habe mich noch etwas durch die Stadt getrieben. Ich wollte die Stadt gern noch von oben sehen und bin zum Eureka Tower. Im 88. Stockwerk kann man durch die verglasten Fenster einen super Ausblick genießen. Bei der Pinguine-Tour gab es einen Gutschein für "The Edge" nannte es sich. Da kommt man in einen Fahrbahren verglasten Kasten, der 3m aus dem Gebäude rausgefahren wird und natürlich auch der Boden nur aus Glas besteht. In 285m Höhe die Autos unten fahren zu sehen war schon etwas schwindel erregend. Doch die Aussicht war super schön, da gerade die Sonne untergangen ist. Ich habe mich dann noch etwas umgeschaut bevor ich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück gefahren bin, mit einem Lift der die Höhenmeter in ca. 35 Sekunden hoch und runter braust ;-) Technik die begeistert.

Den Montag habe ich entspannt im Hostel verbracht und am Abend bin ich zum Busbahnhof um den Bus nach Deniliquin zu nehmen. Abfahrt war 6 Uhr abends und Ankunft 22 Uhr. Der Bus ist nicht so komfortabel wie der Greyhound, denn es gibt weder USB charger noch Wifi an Board und essen darf man auch nichts! Naja, Regeln sind ja dazu da um gebrochen zu werden, schließlich will ich nicht verhungern während der Fahrt ;-) Es geht hauptsächlich um den Verzehr von heißem Essen und heißen Getränken, welcher nicht gestattet ist.

Ich bin sehr gut angekommen und hatte eine tolle Zeit mit diesem liebevollen Pärchen, welches ich in Neuseeland kennengelernt habe. Sie hat damals deutsch studiert und hat auch ein paar Monate in der Neustadt Dresdens gewohnt, war in Heidelberg und in Österreich. Sie sind schon sehr viel gereist und reisen immer noch und das mit, jetzt haltet euch fest- 86 Jahren! Don ist sogar noch etwas älter! Sie waren erst kürzlich mit dem eigenem Auto in Alis Springs, Katzensprung ;-) Sind ja nur 2172,4 km ... Sie gehen viel Wandern, sie fährt oft Fahrrad und Don arbeitet mit seinem Sohn noch zusammen auf der Schafsfarm, wo er 4 Tage in der Woche um die 50km pro Strecke zurücklegt, mit dem eigenem Auto versteht sich. Ich hatte das Glück das sie mich mit zur Farm mitgenommen haben und ich den Sohn kennenlernen durfte. Er hat mir die Farm gezeigt und meinte wenn ich das nächste mal wiederkomme, muss ich die Schafe schären ;-)

Einen Tag bin ich mit ihr geradelt durch den städtischen Wald, dabei haben wir Kangaroos gesehen und ich bin total fasziniert wie fit sie ist! Ich habe auch noch einen anderen Sohn der mit seiner Frau hier lebt kennengelernt und wir waren zum Abendessen am Donnerstagabend zu Gast bei ihnen. Da hätten wir auf dem Hinweg beinahe einen Frontalcrash mit einem riesigen Kangaroo gehabt! Das war echt knapp. Und wie groß die sind! Die die wir im Wald gesehen haben waren um ein vielfaches kleiner. Am Freitag waren wir noch in einem Red Gum Forest, welcher typisch für Australien ist. Dort sind wir noch etwas umhergewandert und haben auch ein paar Kangaroos und Emus gesehen. Fasziniert bin ich von den schillernd bunten Papageien und anderen Vogelarten.

Die Zeit vergeht wie im Flug und somit ist auch hier mein letzter Tag herangerückt. Samstagmorgen geht mein Bus nach Adelaide, welches nur 580km entfernt ist und mich 9 Stunden im Bus verbringen lässt. Freude pur ;-) Doch es ist wie es ist. Und ich bin froh und dankbar die Zeit mit ihnen verbringen zu dürfen, so liebevoll wie sie sich um mich gekümmert haben und was sie mir alles von ihrem Land und ihrer Stadt mit auf den Weg gegeben haben. Echt schön auch einen Einblick in ein australisches Familienleben zu bekommen. Fortsetzung folgt, Countdouwn läuft. Nur noch 10 Tage!!! Kann es noch nicht so richtig glauben :-)

26April
2015

Brisbane -Byron Bay - Yamba - Sydney 14.04.-27.04.15

In Brisbane habe ich mich dann noch etwas durch die City getrieben, war im Botanischen Garten, bin mit der Fähre über den Fluss geschippert und habe es sehr genossen. Brisbane gefällt mir ganz gut, da hätte ich mich auch noch etwas länger aufhalten können.

Am Donnertag den 16.04. ging es mit dem Bus zum ersten Halt an der Ostküste nach Byron Bay gen Süden, einen Surfer Domizil sowie ein sehr beliebter Ferienort. Dort findet man auch den östlichsten Punkt vom Festlands Australiens, was mich veranlasst hat eines morgens zeitig aufzustehen und zum Sonnenaufgang zu joggen :-) Was für ein super Start in den Tag! Einen Tag, am 17.04., habe ich einen Tagesausflug nach Nimbin gemacht, einem sehr bekannten Hippie Dörfchen mit Stopp im National Park und an einem Wasserfall. Zum Mittag gab es BBQ für alle in einem Creek. Das war ganz witzig und ständig wurde man gefragt ob man einen Cockie kaufen möchte ;-) einige haben dann auf der Rückfahrt gestrahlt und mussten wegen den kleinsten Kleinigkeiten lachen und haben sich nicht mehr eingekriegt. Was da wohl drin war?! Ob da von Marie und Hanna die Rede war? Wer weiß das schon, ich jedenfalls nicht. In Byron hätte ich auch locker noch ein paar Tage dranhängen können, doch bei 4 Wochen ist das kaum möglich.

Weiter ging es nach Yamba, welches mir von Byron aus empfolen wurde und das war eine sehr gute Empfehlung. Ein sehr nettes gemütliches Hostel, welches in einem kleinen Dorf gelegen ist umgeben von einigen Buchten mit Surfern sowie von Delphinen die zu Besuch in die Buchten kommen. Was für ein schöner Anblick sie da rumtollen zu sehen. Von der ursprünglich einen geplanten Nacht habe ich doch noch verlängert auf drei Nächte insgesamt. Dort hatte ich die ersten zwei Tage etwas Regen, was aber nicht weiter schlimm war. Als es wieder schöner wurde habe ich mich umgesehen und die Delphine schwimmen sehen. Dann habe ich in einem Cafe noch einen Deutschen getroffen, dem das Lokal gehört. Er lebt schon über 38 jahre in Australien, die meiste Zeit davon in und bei Brisbane. Haben uns noch ein ganzes Weilchen nett unterhalten über alles mögliche. Echt witzig in so einem kleinen Ort. Einen Abend wurde Bier-Pong gespielt und es gab lecker Pizza davor. Ich habe in dem Spiel keinen Becher getroffen, nur am Rand. Gespielt wird an einem ca. 2m langen schmalen Tisch (ähnlich einem Tapeziertisch), auf beiden Seiten jeweils am Rande des Tisches sind dreieckartig 9 Becher aufgestellt halb gefüllt mit Wasser. Man bekommt 2 Tischtennisbälle und sollte die möglichst in den Bechern platzieren. Pro Runde hat jeder je einen Schuß und man ist zu zweit im Team, welches zufällig vom Personal festgelegt wurde. Wenn man einen Ball im Becher hat sollte man einen daneben treffen, damit schafft man es die meisten Becher vom Tisch zu verbannen. Es war sehr witzig und die meisten sind darin richttig gut, denn sie hatten schon einge Hostels oder Kneipen zuvor wo sie üben konnten oder sie waren einfach nur richtig gut.

Weiter ging es direkt nach Sydney, die 11h im Bus vergingen erstaunlich zügig. Während der Fahrt haben wir vom Busfahrer erfahren das es rund um Sydney sehr gestürmt und gewütet hat und einige Teile sogar überschwemmt wurden und von drei Toten habe sie was erzählt... überhaupt nicht schön! Der letzte Stopp auf der Tour war in einem weitläufigen Vorort von Sydney der kaum noch Strom hatte. Es war stockfinster als wir da ankamen und nur ein paar vereinzelte Gebäude hatten Strom, das war etwas gespenstisch. Und sehr schlimm für alle Betroffenen! Mitten in der Nacht haben wir die hell erleuchtete Skyline betrachten können auf unserem Weg ins Zentrum von Sydney, die Harbour Bridge sowie das weltbekannte Opernhaus kamen wunderschön zur Geltung. Na das war ja eine richtig schöne Begrüßung. Mein Weg zum Hostel bepackt wie ein Esel habe ich auch recht gut gefunden. Und ich war froh als ich endlich da war um alle Viere von mir zu strecken. Nur das Geschleppe der ganzen Rucksäcke und Taschen ist echt sehr nervig mit der Zeit, vorallem das Packen! Ich kann es kaum noch sehen. Manchmal wirken Zauberkräfte, da passt es alles fast super rein und einen Tag später überhaupt nicht mehr .... aber es sind immer noch genauso viele Sachen?!

Hier ist es jetzt etwas kühler, doch immer noch recht schön, sodass die längeren Sachen auch wieder mehr zum Einsatz kommen. Den ersten Tag war ich sehr faul und habe mich nur informiert. Bin durch die Stadt gelaufen und gefahren und hab mir die Harbour Bridge und das Opernhaus aus der Nähe bei Tag und bei Dämmerung angesehen, sowie noch ein Weilchen einer Straßenkünstlerin aus den Staaten gelauscht. Sie hatte sich an einem stark frequentierten Platz positioniert, in der nähe der Fähranleger. Dort hätte ich noch Stunden zubringen können nur um ihr zu lauschen, während hunderte Pendler in den Feierabend strömten. Am 25.04. wurde groß und breit der "Anzac Day" gefeiert, zum hundert jährigem Gedenken an die Kriegsveteranen. Derweil sind wir (Zimmergenossen, 3 Engländer, ein deutscher sowie ich) hinaus zum Bondi Beach gefahren und haben ein par Stündchen die Sonne und den Strand genossen. Ich bin dann auf eigener Faust zurück und habe noch einem Schottischen Spielmannszug gelauscht und mir das Spektakel angesehen. Ich war auf dem Weg in den Botanischen Garten, als ein Gewitter aufzog habe ich schnellstmöglich den Heimweg angetreten. Der Himmel hatte noch einen Wolkenbruch im Gepäck, wo es für ca.15 min geschüttet hat wie aus Eimern und gehagelt hatte. Ich konnte in einem Eingangsbereich von einem Hotel unterschlüpfen und habe abgewartet bis der Regen nachgelassen hatte. Am Abend sind wir zur Darling Harbour gegangen um uns das wöchentlich stattfindende Feuerwerk anzusehen, welches sehr schön war. Laut Informationen veranstaltet die Stadt Sydney das Feuerwerk jeden Samstag 8.30 pm (Uhr) abends für die Touristen. Vereinzelte Schauer gab es noch, doch halb so wild. Sind dann zusammen noch auf einen Drink in ein Lokal und danach ich hab dann den Heimweg angetreten wobei die anderen sich in das Nachtleben gestürzt haben. Da mein Zug am Sonntagmorgen 7.22 Uhr geht wollte ich nicht riskieren zu verschlafen.

Einen Tagestrip in die Blue Mountains gemacht, am Sonntag, wo mich die zweistündige Zugfahrt gerade mal pro Strecke $2.50 geskostet hat, definitiv sehr lohnenswert und schonend für meinen Geldbeutel. Der Tag war etwas durchwachsen und dennoch sehr schön. Erstaunlich ist die schier unentliche Weite die ich dort genießen durfte. Dort fahren verschiedene Arten von Skytrains, genannt wird das Transportunternehmen "Scenic World". Zum einen gibt es einen "Skyway" über das Tal mit Regenwald und vorbei am Katoomba Wasserfall, den man von oben bewundern kann. Den "Cableway", der steilsten Seilbahn der südlichen Hemisphäre, sowie der "Railway", der steilsten Schienenbahn der Welt.

Schaut einfach mal hier: http://www.scenicworld.com.au/

Am Montag hieß es morgens Abschied von Sydney nehmen und auf gehts nach Canberra, der Hauptstadt Australiens.

14April
2015

Bye bye lovely New Zealand - welcome Franzi in beautiful Australia 02.04.15 - 14.04.15

Die Zeit rennt! Die elf Monate sind auch geknackt und die letzten Wochen bereits angebrochen! Das Auto rechtzeitig zu verkaufen stellt sich doch noch als große Herausforderung für mich dar, da ich es bis jetzt leider noch nicht verkaufen konnte. Zum Glück schaut jemand in Auckland nach dem Rechten für mich. Dennoch war es ein äußerst komisches Gefühl so "unvollendet" Neuseeland hinter mir zu lassen. Ich habe mir Gedanken über die Umbuchung meines Australienaufenthalts gemacht, Umbuchung des Fluges, Umbuchungen der ersten 2 Unterkünfte sowie einer fest gebuchten Tour zum Australia Zoo. Dafür habe ich in Erfahrung gebracht was es mich im Falle eines Falles kostet - ich war hin und hergerissen! Schließlich steckt in dem Auto ein großer Teil meines Kapitals, welches ich hier in Australien gut gebrauchen könnte. Das heißt mein Abschied fiel nicht sonderlich genüsslich aus.

Die Fahrt am frühen Morgen zum Airport verlief recht gut auch alle Kontrollen, boarding und so weiter. Es hat geschüttet als ich an Board der Boing 777 ging, ich seh es als Kompliment, das Neuseeland traurig war als ich ging ;-) Ich war etwas neben mir, da ich nicht wirklich realisieren konnte, dass mein work and travel in Neuseeland hiermit beendet ist. Schließlich sind 10 Monate eine lange Zeit. In Brisbane angekommen fühlte sich alles noch sehr an wie in einem Traum. Doch ich hatte in den 4h Flugzeit Zeit mir bewusst zu werden, dass ich gerade nach Australien reise. Alle Einreiseprozeduren erfolgreich bestanden, auch mit dem E-Visa, das Touristenvisa welches ich online beantragt habe, ging alles reibungslos.

Australien! Ich bin tatsächlich in Australien, wie geil ist das denn! Es war recht warm um die 23-24 Grad, optimal. Zugverbindung ins Stadtzentrum wurde gefunden und ein Ticket dafür besorgt. Die Fahrt dauerte um die 30 min, kurze Orientierung am Bahnhof und auf ging es zum Hostel. Bepackt wie ein Esel läuft es sich nicht so schön, doch paar hundert Meter gehen grad so.

Rucksack packen ist auch so ein Thema für sich, da habe ich mich schon in Auckland von einigen Sachen verabschiedet. Ich brauchte erst mal etwas Zeit um anzukommen und habe mich seelisch und moralisch auf Dienstag und meinen Zoo-Trip vorbereitet. Welcher früh um halb acht gestartet ist und nachmittags halb sechs zurück nach Brisbane ging. Ein wunderbarer Tag! Ich konnte förmlich spüren das Steve Irwin noch immer Teil dieses wundervollen Zoo's ist! Kann man kaum beschrieben mit welch einer Freude und Begeisterung er die Tiere zu retten versuchte. Was genau so weiter gelebt wird von allen Mitarbeitern des Zoos, vorallem von seiner Frau Terri und den Kindern Bindi und Robert. Für mich ein einmaliges, großartiges und unvergessliches Erlebnis.

01April
2015

26.03.- 02.04.15 Coromandel Peninsula -Whitianga - Coromandel town - Thames - Miranda - Auckland

Nach 3 Nächten im schönen Whitianga, an der Ostküste der Coromandel Halbinsel, wo ich die meiste Zeit im Bett verbracht habe und so gut wie nichts unternommen habe, habe ich am 26.03. den Ort gewechselt. Es ging mir etwas besser und ich habe mir ein Bett im Lions-Den in Coromandel Town reserviert. Am Morgen bin ich noch davor zur Cathedral Cove gefahren und hab mir diese natürliche Katedrale angesehen. Es war ein längerer Weg zum Strand, mit ca. 40 min Gehzeit. Die Cove ist eine in den Fels gespühltes Loch, welches aussieht wie eine Katedrale da sie oben etwas spitz zuläuft. Natürlich tummeln sich an solch bekannten Plätzen viele Leute. Es hat mich etwas angestrengt, doch es hat sich gelohnt den Weg zu gehen.

Danach habe ich die 309 Route gewählt, in den Reiseführern eine empfolene sehenswerte Streckewelche die leicht schräg von Whitianga nach Coromandel Town verläuft. Eine Gravel Road, welche aus Schotterabschnitten besteht und teilweise so eng ist das es zwei mal beinahe gekracht hätte! Zum Glück hat noch mindestens eine Hand dazwischen gepasst ;-) Danach bin ich die Straße fast nur noch entlang geschlichen, zum Ärgernis der Einheimischen, welche Fahren wie die Henker. Zwischen drin ist der Wairau National Park, mit einigen Kauribäumen sowie einem Siamesischen Kauri-Baumpaar. Ein kurzer Spaziergang zum verschnaufen tat da ganz gut. Weit war es dann nicht mehr und plötzlich rannten zig schwarze kleine Schweinchen auf der Straße rum. Ich glaub die waren wild und ich konnte meinen Augen kaum trauen - denn ich bin doch nicht mehr auf Samoa! Ich habe nicht angehalten und war auch nicht in der Lage dieses Spektakel auf Hochglanz festzuhalten, nur in meinem Köpfchen ist es gespeichert. Jedenfalls habe ich heil nach ein paar witeren km meine Herberge erreicht, am Ende der Welt, mit einem absolut friedlichen, super relaxten schönen Garten und einer Außendusche - unüberdacht! Ein geniales Teil, da macht duschen richtig Spaß. Leider konnte ich nur eine Nacht dort bleiben, da sie für die anderen Tage ausgebucht waren. Es war sehr schön, ein gemütliches Bett und eine sehr entspannte Atmosphäre.

Am Morgen hab ich mich auf in das 54km entfernte Thames gemacht. Auf den Spuren des Touristen Highway's 25, welcher meine persönliche Ocean Road war. Soviel konnte ich kaum gucken was es da für mich alles zu sehen gab ;-) einfach total entspannend und super schön. Was mich dann bei einem Päuschen dazu verleitet hat mich auf eine Bank am Starnd zu setzen und einfach der sanften Brandung zu lauschen.

Als ich am frühen Nachmittag im Hostel angekommen bin, hätte ich nach bzw. bei dem Check-in beinahe auf den Hacken wieder kehrt gemacht!!! Baor, einfach nur wiederlich und so sehr wie diese Frau an der Rezeption mich geekelt hat, hat mich schon lange nichts und niemand mehr! Sie hatte echt Glück das es mir nicht gut ging und ich keine Kraft aufbringen konnte ihr dazu was zu sagen. Die Räumlichkeiten waren ok und sauber. Ich hab mir so oft es ging die Hände desinfiziert und war froh dieses Gebäude den nächsten Tag endlich wieder verlassen zu können! Es ist derzeit eine Autoschau (Beach Hop Festival) welche die wohl populärste in Neuseeland ist, wurde mir berichtet, was dazu führt das alle möglichen Unterkünfte weit im vorraus ausgebucht sind. Naja, ich hab es überlebt, doch schön ist was anderes! Habe mich für die nächste Nacht in einem Holiday Park in Thames eingebucht, welcher sagen wir mal so, sehr sehr schlicht und etwas in die Jahre gekommen ist. Der Park ist schön im Grünen gelegen, doch eine etwas sehr in die Jahre gekommene Einrichtung, was an und für sich kein Problem ist, doch es ist nicht mehr so schön wenn es vor Dreck steht. Genau sollte man auch hier lieber nicht hinschauen, dann geht's einigermaßen. Hier arbeitet zwar ein deutscher Jungspunt, aber so richtig haben sie es hier auch nicht mit der Reinlichkeit! Ich hab nach meiner Ankunft das gemacht was ich zurzeit am besten kann - schlafen ;-) Dann habe ich mich etwas um meine Emails gekümmert und noch ein Abendessen von einem amerikanischen Pärchen abgestaubt. Sie dachten vielleicht das ich hier noch den Hungertod sterben muss ;-) Das war äußerst nett von ihnen und geschmeckt hat es auch sehr lecker. Später dann noch ein paar Postkarten geschrieben und am Reisebericht gebastelt.

Früh im Regen habe ich ausgecheckt und hab mich erst mal in ein gemütliches Lokal gesetzt und überlegt wo ich als nächstes hinfahre. Meine Wahl fiel auf Miranda, ein am Meer gelegener Holiday Park, welcher sämtliche Auszeichnungen bekommen hat. Wie sich rauststellte hat sich dieser diese Auszeichnungen zurecht verdient. Der für mich schönste, ordentlichste, sauberste Holiday Park den ich hier gesehen habe, mit Thermalpool mit 37.5°C, was für eine absolute Wohltat das für mich war!!! Der letzte Pool den ich von innen gesehen habe waren die Hot Springs am Lake Tekapo im Oktober 2014 mit Tanja, und der Hot Tub in Picton paar Tage später zählt nur halb ;-) Meine Nacht im Auto war "gemütlich", mein Lager bestand aus allen möglichen Sachen die ich nur finden konnte um mein Bettchen etwas zu polstern, diese habe ich wie ein Sandwich zwischen die Isomatte gelegt, das ging ganz gut.

Am nächten Morgen, was der 30.03. war, habe ich mich nach dem Frühstück und warten das der Schauer weiterzieht ins 100km entfernte Auckland gewagt. Das erste Hostel was ich anlief war eine Katastrophe, welche ich dann von meiner Liste gestrichen habe. Am morgen hatte ich noch mal im Internet nach wwoofing stellen geschaut und mir Nummern notiert. Da habe ich Kevin vom Grafton House angerufen um zu fragen ob er noch jemanden sucht, das ich auf dem Weg sei und gleich morgen starten kann. Das fand er gut, und ich auch, somit sind meine letzten 14 Tage in Auckland gesichert und ich spare Geld, nicht für mein Bett zahlen zu müssen, da ich am morgen das Cleaning für 3,5h übernehme von Montag-Freitag. Da hab ich echt Glück gehabt! Der Verkehr in Auckland ist purer Stress, das bin ich nach den ganzen ländlichen Gegenden und kaum befahrenen Straßen garnicht mehr gewohnt. Jedoch hab ich mich durchgewurschtelt und mich und mein Auto sicher ans Ziel gebracht. Jetzt drückt mir fest die Daumen das ich meinen Flitzer gut verkauft bekomme ;-) Schöne Ostergrüße aus Auckland sende ich euch. Habt alle ein tolles Osterfest im Kreise eurer Liebsten. Ich denke an euch und bin euch mit dem Herzen ganz nah! Ich mach mir die Tage mal wieder Plinsen, da hab ich Appetit drauf ;-)

26März
2015

Christchurch - Kaikoura - Picton - Wellington - National Park Village - Whitianga (17.03.-26.03.15)

Am 17.03.15 hieß es Abschied von Borja nehmen. Er hat noch gute 5 Wochen Zeit für Neuseeland und bereist nun die Ecken bei denen wir nicht gemeinsam waren, doch welche er noch unbedingt sehen möchte. Er ist von Christchurch mit dem Bus nach Te Anau zum Milford Sound gereist, dort steht schon der nächste Walk auf seiner Liste. Für mich geht es zurück nach Picton, für eine Nacht die ich bei Segelfreunden verbringe. Dort wurde ich herzlich empfangen und wir haben zusammen gemütlich zu Abend gegessen.

Am Mittwochfrüh ging es zeitig auf die Fähre nach Wellington. Bye bye schöne Südinsel! Die Fahrt war etwas torbulent, da wir noch mit den Ausläufern des Sturms zu tun hatten, was die Fahrt etwas unangenhem für mich machte. Also hieß es immer mal wieder die Location wechseln und frische Meeresluft schnuppern. Mein Essen ist zum Glück drinnen geblieben, aber es war sehr knapp an der Grenze ;-)

Wellington entpuppte sich als nette Stadt, mit schönen Aussichtspunkten. Eingecheckt im YHA bin ich noch auf den Mt Victoria gewandert, der gleich um die Ecke lag. Die Aussicht war mega schön, auch mit Blick auf den Flughafen. Den nächsten Tag war ich im Te Papa Museum, welches schon recht interessant und anschaulich geststaltet ist. Nach ein paar Stunden im Museum war ich platt und hab nichts weiter den Tag gemacht, außer etwas durch die Stadt zu schlendern.

Von Wellington ging es zum Tongariro National Park Village, wo ich am Samstag das Tongariro Crossing gemacht habe, mit zusätzlicher Besteigung des Mt Ngauruhoe (2287m) (der Schicksalsberg aus Herr der Ringe - Mt Doom). Die Wanderung an und für sich ist um die 20 km und die Besteigung des Berges hat zusätzlich 3 h gedauert. Das war mal echtes Bergsteigen, ohne Wege, ohne SIcherheitsvorkehrungen, außer "Vorsicht herabfallende Steine" also ein Helm wäre da schon von Vorteil. Von unten sah es aus als ob man in leichten Schlängellinen laufen könnte, wie gesagt es sah so aus. Auf sandigem steinigen Untergrund ließ es sich jetzt nicht sonderlich gut bergauf laufen zumal ich sehr oft wegrutscht bin. Es gab zum Glück einen felsigen Bereich wo man gut klettern und sich festhalten konnte. Ich habe es tatsächlich geschafft, der höchste Berg in meinem Leben den ich eigenständig bestiegen bin, whoop whooop! Da bin ich ganz stolz auf mich! Ein wahnsinns Gefühl wenn man oben ankommt und realisiert das man es tatsächlich geschafft hat. Auch wenn es mich mehr Kraft gekostet hat als ich angenommen hatte. Schließlich bin ich "erst" 6 km von der gesamten Strecke gelaufen und hatte noch gute 13 km vor mir. Naja hier und da ein Päuschen zum Verschnaufen und weiter ging es.Das Wetter war super und die Aussicht phänomenal. Die anderen km sind so dahin geplätschert, doch ich habe manchmal innerlich geflucht wenn ich die nächsten Treppenstufen oder Steigungen gesehen habe ;-) Ich habe die Ganze Überquerung erfolgreich geschafft und deshalb habe ich mich den darauffolgenden Sonntag nur erholt und nichts gemacht. Auf Autofahren hatte ich überhaupt keine Lust, da ich mich auch noch entscheiden musste wo es genau als nächstes hingehen soll.

Coromandel Halbinsel war klar, nur noch nicht welcher Ort am besten. Habe mich in Ruhe erkundigt und für Whitianga entschieden, welches mich ein bisschen an Paihia erinnert (was ich aber vorher nicht wusste, erst sah als ich ankam). Die Fahrt am Montag war sehr wechselhaft und mit einigen Schauern behaftet. In Rotorura wollte ich eigentlich in den Redwood Forest, doch es hat zu sehr geregnet, was mir dann die Lust darauf genommen hat. Stattdessen bin ich an den Hafen und die Waterfront von Rotorua gefahren und hab ein gemütliches Päuschen in einem Cafè gemacht und konnte neue Energie zum Weiterfahren sammeln. Irgendwie strengt mich das Fahren in letzter Zeit mehr an und ich muss öfters Pausen machen. Als ich um 6 Uhr abends in Whitianga ankam war ich ganz schön gerädert.

Die erste Nacht habe ich in einem kleinem gemütlichen Hostel verbracht, doch das Zimmer zum Schlafen war mir zu gemütlich, sprich zu eng und zu klein, viel zu klein. Für eine Nacht ok, doch nicht für mehrere Nächte. Deshalb bin ich den nächsten Tag in ein anderes Hostel gewechselt, welches mehr Freiraum und Platz bot und eine mega coole Aussicht auf das Meer hatte, auch von meinem Bett aus ;-) Ja mein Körper meint auch das er sich zurzeit im Bett am wohlsten fühlt, deswegen schlafe ich zurzeit viel und mache garnichts. Denn jede kleinste Anstrengung ist zu viel und so bringt es mir ja auch nichts mich irgendwohin zu quälen. Mal sehen wie es die nächsten Tage aussieht und sich ganz bald wieder zum Positiven entwickelt. Ich werde jetzt erstmal wieder fit, das ist mein gescheiter Plan ;-)

Christchurch City Centre Christchurch damaged Cathedral On the road, auf nach Picton bye bye Picton und Südinsel Bye bye Waikawa Bay Wellington- Hello Wellington von mt Victoria Wellington von mt Victoria National Park Village, Mt Ruapehu National Park Village, Mt Ruapehu und Kiwi Schicksalsberg Mt Doom - ich komme Schicksalsberg - OBEN angekommen! Whooop whooooop und dann geht es auch wieder runter Tongariro Crossing

17März
2015

Franz Josef Village- Arthur's Pass-Christchurch (15.03-17.03.15)

Dann hieß es Abschied von den Gletschern und der Westküste nehmen. Mit einem längeren Stop in Hokitika und 'nem kleinem Snack haben wir uns etwas umgesehen und den Strand besichtigt. Dort landet so viel Treibgut das man daraus "Hokitika" gebastelt hat und viele andere lustige     Bildnisse. J etzt wird sich angeschnallt denn es geht über den Arthur's Pass auf die andere Seite der Insel, der Ostküste. Das ist eine sehr lohnenswerte Strecke, bei der sich das Landschaftsbild aller paar Kilometer ändert. Die höchste Steigung habe ich mit meinem Schorschi super gemeistert, ohne Überhitzen ;-) Kurz vor Christchurch hat sich jemand bei der Polizei gemeldet und gemeint ich würde die ganze Zeit Schlängelinen fahren... also ich weiß nicht was die haben! Jedenfalls tauchte plötzlich hinter mir lautes Tatütata auf und ich dachte erst, "ich lass euch mal vorbei, wenn ihr es so eilig habt". Tja, sie wollten aber zu mir. Gut, dann eben anhalten, von mir aus. Bin ich zu schnell gefahren?? Nein, es wurde sich über meine Fahrweise beschwert bzw. mal vorsichtshalber die Polizei informiert. Aber nach kurzer Ansalyse und Besprechung durfte ich meiner Wege ziehen. Was es nicht alles gibt in Neuseeland! In Christchurch angekommen kam ich mir vor wie in einer grünen Oase, mit sehr wenigen Gebäuden. Sehr traurig die vielen eingstürzten Gebäude und zum großteil schon abgerissenen Häuser, wo nur noch leere Grundstücke zu sehen sind zu sehen wenn man durch die Strßen geht. Es hat mich schon sehr mitgenommen, welch katastrophaler Einschnitt das für ein Leben ist! Viele haben alles verloren, auch ihr Leben. Mich hat es bedrückt mich in der Stadt aufzuhalten, vorallem wenn ich durch die Straßen lief. Doch es geht voran, es wird an jeder Ecke gebaut, gepflanzt und um dieses weiter voranzutreiben wird tüchtiges fachkräftiges Personal gesucht, also alle Bereiche die sich mit dem Bauwesen auseinandersetzen. Gern wäre ich noch länger geblieben doch meine letzen Wochen sind angebrochen und meine Zeit ist begrenzt.

Hokitika Hokitika on the road Arthurs Pass Arthurs Pass Christchurch, ehemaliges bewohntes Grundstück Fasadengestaltung, sehr bewegend Christchurch, Fasadengestaltung Christchurch, Trümmerteile aus dem World trade Centre NY zum gedenken an die Feuerwehrmänner die bei der Rettung ihr Leben verloren haben

15März
2015

Marahau- Westport- Franz Josef Village and Glacier- Fox Glacier (12.03.15-15.03.15)

Von Marahau ging es dann am Freitag den 13.03.15 über Nalson nach Westport. Gestoppt haben wir in Inanghanua bei der längsten Hängebrücke, "Swingbridge" Neuseelands. War recht witzig und es tat sehr gut sich etwas die Beine zu vertreten. Angekommen in Westport haben wir im Hostel eingecheckt und sind noch mal aufgebrochen zum Cape Foulwind um dort noch etwas entlang der Küste zu wandern.

Im Hostel waren wir in einem 4 Bettzimmer mit, wie soll es auch anders sein, 2 Mädels aus Deutschland ;-) Deutsche gibts hier wie Sand am Meer, manchmal hat man das Gefühl das Deutschland doch leer gefegt sein müsste. Es ist ein richtiger Trend unter den Abiturienten nach dem Abschluß nach Neuseeland zu reisen.

Am nächsten Tag ging es zeitig auf die Straße um einen Blick auf die Pancake Rocks in Punakaiki zu erhaschen, sowie in Hokitika bevor es weiter entlang an der Westküste gen SÜden ging. Etappenziel für diesen Tag war Fox, mit seinem Gletscher. Da wir am frühen Nachmittag angekommen sind, führte uns ein Wanderweg zur Charlston View, dort haben wir einen kleinen Blick auf den Fox Gletscher erhaschen können. Es war etwas verregnet und die Sicht nicht so besonders. Doch den nächsten Tag, vor der Weiterreise, hat es aufegklart und wir sind noch mal zum Hauptparkplatz des Gletschers gefahren, um die 3 km durch das Gletschertal zu wandern und den Gletscher nahe zu sehen bei schönem Sonnenschein. Dann ging es zum naheliegenden Lake Matheson, der den Ruf eines "Spiegels" hat, bei windstille. Wir hatten etwas Wind aber die Sicht über den See mit den Bergen im Hintergrund war trotzdem wunderschon. In einem Cafe am Parkplatz haben wir uns noch einen Cappuccino gegönnt bevor es zum naheliegenden Franz Josef Gletscher und Village ging, direkt zum Gletscher.. Auch dort sind wir durch das Gletschertal gewandert, mit direkter Sicht auf den Eistunnel der einen Fluss hervorbringt. Es gab dann plötzlich ein lautes Krachen, als Tonnen von Eis im inneren der Höhle heruntergebrochen sind und Stück für Stück mit dem Fluss rausgeschwemmt wurden. Sehr erschreckend wie die Gletscher im laufe der Zeit an Eis verloren haben. Zurück im Hostel wurde sich ausgeruht und ich habe versucht mein "Display-auf-dem-Kopf-Problem" zu lösen. Dank schneller Hilfe von Peggy war ich wieder in der Lage ordentlich an meinem PC zu arbeiten. Im Zimmer waren wir mit einer Bikerin aus Washington State/ USA.

Lake Matheson Fox Glacier Franz Josef Glacier Franz Josef Glacier Valley Pancake Rocks Punakaiki Longest Swingbridge NZ

 

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